Eidgenössische Departement des Innern EDI Bundesamt für Statistik
Aktualisierungen zu den Publikationen der Medizinischen Klassifikationen des BFS

ICD-FAQ

Legende: Neuerungen in grün, Löschungen in rot

SchlagwortTeilatelektase / Totalatelektase
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDJ98.11 / J98.12
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird in der Kodierung unterschieden zwischen J98.11 Partielle Atelektase und J98.12 Totalatelektase?

Problem/Erläuterung:
Der Unterschied zwischen Teilatelektase und Totalatelektase liegt im Ausmass des betroffenen Lungengewebes:

Teilatelektase: Hier ist nur ein Teil des Lungenflügels betroffen. Dies kann ein oder mehrere Lungensegmente oder Lappen umfassen.

Totalatelektase: Bei dieser Form ist der gesamte rechte und/oder linke Lungenflügel betroffen. Eine Totalatelektase beider Lungenflügel ist über die Lokalitätsbezeichnung “beidseits” anzugeben.

Kodierempfehlung:
Der alphabet. Index der ICD-10-GM 2024 verweist bei Atelektase einzelner Lappen z.B. Mittellappen oder Unterlappen auf den Kode für die Teilatelektase. Bei der Suche nach Lungenflügel, Atelektase wird auf den Kode für die Totalatelektase verwiesen.

Die fehlende Belüftung von Teilabschnitten der Lunge (Lungensegmenten, Lungenlappen) wird daher mit J98.11 Partielle Atelektase, die fehlende Belüftung eines gesamten Lungenflügels mit J98.12 Totalatelektase kodiert.



SchlagwortEinteilung Endoleaks
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDT82.5 / I71.-
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird ein Endoleak nach endovaskulärer Versorgung (EVAR) eines Aortenaneurysmas abgebildet werden?

Problem/Erläuterung:
Ein Endoleak ist ein Leck zwischen der Gefäßprothese und dem Aneurysmasack nach der endovaskulären Versorgung (EVAR) eines Aortenaneurysmas.

Ein Endoleak Typ I entsteht durch eine unzureichende Abdichtung an der Ansatzstelle des Grafts.

Beim Endoleak Typ II wird der Aneurysmasack durch einen Seitenast mit Blut gefüllt. Man unterscheidet zwischen:
Typ IIa: Einzelnes zuführendes Blutgefäß
Typ IIb: Mehrere zuführende Blutgefäße

Ein Endoleak Typ III entsteht durch mechanisches Versagen des Stentgrafts:
Typ IIIa: Verbindung zwischen modularen Komponenten gelöst
Typ IIIb: Bruch oder Löcher im Stentgraft

Endoleaks vom Typ IV treten auf, wenn aufgrund der Porosität des Transplantats Blut austritt

Ein Endoleak Typ V wird auch als Endotension bezeichnet. In diesem Fall zeigt sich eine im Verlauf fortgesetzte Expansion des Aneurysmasackes > 5 mm ohne nachweisbare Endoleckage.

Kodierempfehlung:
Typ I: Kode: T82.5 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen,

Typ IIa/ IIb: Kode: I71.- Aneurysma der Aorta (da keine Komplikation des Grafts)

Typ IIIa/ IIIb: Kode: T82.5 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen

Typ IV: Kode: T82.5 Mechanische Komplikation durch sonstige Geräte und Implantate im Herzen und in den Gefäßen

Typ V: Kode: I71.- Aneurysma der Aorta (da keine Komplikation des Grafts)



SchlagwortHydatidenzyste / zystische Echinokokkose
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDB67.0† / K77.0*
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird eine Hydatidenzyste, zystische Echinokokkose abgebildet?

Problem/Erläuterung:
Im alphabetischen ICD-10-GM 2024 wird bei Echinokkose, Leber, zystisch, auf B67.0† Echinococcus-granulosus-Infektion [zystische Echinokokkose] der Leber, mit K77.0* Leberkrankheiten bei anderenorts klassifizierten infektiösen und parasitären Krankheiten verwiesen.

Bei Echinococcus, Zyste, durch Hydatiden, Leber, verweist der alphabetische Index auf B67.0 Echinococcus-granulosus-Infektion [zystische Echinokokkose] der Leber. In der ICD wird unterschieden zwischen Hydatidenzyste in der Leber mit oder ohne Infektion des umliegenden Lebergewebes.

Kodierempfehlung:
Ist die Hydatidenzyste blande gekapselt, kann ausgeschält werden und liegt keine Entzündung des umliegenden Lebergewebes vor, soll B67.0 Echinococcus-granulosus-Infektion [zystische Echinokokkose] der Leber kodiert werden. Es wird kein Sterncode erfasst.

Finden sich auch im umliegenden Gewebe Echinokokkusbestandteile und dadurch hervorgerufen eine Entzündungsreaktion, soll K77.0* Leberkrankheiten bei anderenorts klassifizierten infektiösen und parasitären Krankheiten zusätzlich kodiert werden.



SchlagwortStenose/n präzerebraler Arterien
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDI65.2 / I65.3
CHOP
Kodierregel
Fragestellung:
Wie wird eine Carotisstenose bds. erfasst? Wie werden ein- oder beidseitige Stenosen präzerebraler Arterien erfasst?

Problem/Erläuterung:
Grundsätzlich gilt: Es ist stets der spezifischste ICD-Kode zu wählen, der die dokumentierte Diagnose am genauesten beschreibt.
  • Der beidseitige Verschluss einer einzelnen präzerebralen Arterie (z. B. Arteria carotis) wird mit dem spezifischen Kode I65.- unter Angabe der Lateralität verschlüsselt.
    Beispiel: Beidseitiger Verschluss/Stenose der Arteria carotis → I65.2 Verschluss und Stenose der A. carotis L bds.
  • Der Verschluss / die Stenose mehrerer unterschiedlicher präzerebraler Arterien wird mit dem Kode I65.3 verschlüsselt.
    Beispiel: Einseitige oder beidseitige Stenose der Arteria vertebralis sowie zusätzlich eine einseitige oder beidseitige Stenose der Arteria carotis interna → I65.3 Verschluss und Stenose mehrerer und beidseitiger präzerebraler Arterie L = R, L oder B.



SchlagwortUlcus hypertonicum / Martorell
Erstellt01.01.2026 / Basis RS 2022/1: 0793
Aktualisiert
ICDI10.- / I15.-† L97 / L98.8
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird das Ulcus (cruris) hypertonicum (Martorell abgebildet)?

Problem/Erläuterung:
Beim Ulcus (cruris) hypertonicum handelt es sich um eine spezielle Form des Ulcus cruris, die vorwiegend am laterodorsalen Unterschenkel oder über der Achillessehne auftritt. Die meisten Betroffenen weisen einen markanten, langzeitig bestehenden Hypertonus auf, in ca. 60% der Fälle kombiniert mit einem Diabetes mellitus Typ 2. Zur Ätiologie des Ulcus hypertonicum gibt es drei Erklärungsansätze: Die ischämisierende Arteriosklerose, die Mediakalzinose der pathologischen Arteriolen und die lokalen Entzündungsvorgänge. Die Arteriosklerose in der Subkutis steht für die Pathogenese der Hautnekrose dabei im Vordergrund. Auch wenn die Erkrankung pathogenetisch auf eine Arteriosklerose zurückzuführen ist, ist die eigentliche Grundursache die Hypertonie.

Kodierempfehlung:
Für das Ulcus hypertonicum (Martorell) empfehlen wir folgende Kodekombination: L97 Ulcus cruris, anderenorts nicht klassifiziert zusammen mit der Kreuz-Stern-Kombination aus dem zutreffenden Kode I10.-† bis I15.-† und L99.8* Sonstige näher bezeichnete Krankheiten der Haut und der Unterhaut bei anderenorts klassifizierten Krankheiten. Durch diese Erfassung kann das Ulcus hypertonicum von anderen Ulcus cruris-Arten unterschieden werden.



SchlagwortHerpes zoster mit Manifestationen / akute Schmerzen bei Herpes zoster
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDB02.2† / B02.3 / B02.9
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird ein Herpes zoster mit Hauterscheinungen im entsprechenden Dermatom kodiert?

Erläuterung:
Es ist von Bedeutung, ob die Effloreszenzen bereits seit längerem abgeklungen sind und die Schmerzen im betroffenen Dermatom persistieren, dann handelt es sich um eine sogenannte Postzosterneuralgie, oder ob ein akuter Herpes zoster mit Hauterscheinungen vorliegt.

Kodierempfehlung:
Wenn es sich um eine akute Manifestation eines Herpes zoster und nicht um eine postherpetische Neuralgie handelt ist der Kode B02.2† Zoster mit Beteiligung anderer Abschnitte des Nervensystems nicht korrekt. Die Schmerzen sind beim akuten Zoster ein regelhaftes Symptom und es muss B02.9 Zoster ohne Komplikation kodiert werden.
Bei einem Herpes zoster mit Manifestation im Innervationsgebiet des 1. Trigeminusastes handelt es sich per definitionem um einen Zoster ophthalmicus. Dieser wird gemäss ICD-10-GM 2024 mit B02.3 Zoster ophthalmicus verschlüsselt.



SchlagwortHerzinsuffizienz / NYHA-Stadien / HFpEF
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDI50.- / I51.-
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird eine Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) kodiert?

Erläuterung:
Eine Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ist eine Form der Herzinsuffizienz, bei der die Ejektionsfraktion normal ist, also über 50 % liegt. Bei HFpEF ist der linke Ventrikel steif und hat eine beeinträchtigte Entspannung nach dem Pumpen des Blutes.

Symptome: Kurzatmigkeit, Müdigkeit, eingeschränkte Belastbarkeit, Schwellungen in den Beinen und im Bauchbereich (Aszites).

Die Schwere der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) wird durch die klinischen Symptome und die funktionellen Einschränkungen des Patienten bestimmt. In der Kodierung wird dies durch die Verwendung spezifischer Nebendiagnosen und Schweregradkategorien berücksichtigt.

Kodierempfehlung:
Bei entsprechender Dokumentation der Beschwerden / Dyspnoe, können die Kodes I50.12- I50.14, Linksherzinsuffizienz mit Beschwerden (…) bzw. die zusätzlichen Schlüsselnummern I50.02!- I50.05! Rechtsherzinsuffizienz mit Beschwerden (…) auch bei erhaltener EF erfasst werden.



SchlagwortMRE-Träger / Infektion / Verdacht
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDZ22.- / U80.-! - U85! / B95! - B98!
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie werden Träger von MRE / Verdachtsfälle mit und ohne Erregernachweis kodiert?

Erläuterung:
Gemäss der Kodierregel D04 dienen Kodes mit Ausrufezeichen der Spezifizierung eines vorher stehenden, nicht mit einem Ausrufezeichen markierten Kodes oder beschreiben die Umstände einer Krankheit, Verletzung, Vergiftung oder Komplikation.
In der Kombination mit den entsprechenden Kodes der Kategorie Z22.- Keimträger von Infektionskrankheiten Inkl.: Verdachtsfälle spezifizieren sie den Keim näher, der im vorher stehenden Kode nicht angegeben wird. Diese Präzisierungen sind, sofern zutreffend, obligatorisch anzugeben.
Zudem ist bei der Angabe dieser Kodes die Kodierregel G54 zu berücksichtigen. Diese Kodes werden nur kodiert, wenn sie mit einem medizinischen Aufwand > 0 verbunden sind. D.h. es muss eine diagnostische und/oder pflegerische Massnahme getroffen worden oder ein erhöhter Betreuungs-, Pflege- und/oder Überwachungsaufwand damit verbunden sein, welche dokumentiert sind.

Kodierempfehlung:
Bei Verdacht auf eine bestehende Besiedelung durch MRE ist bei dokumentiertem Aufwand > 0, (z.B. Isolationsmassnahmen) entsprechend den Hinweisen zu Kapitel XXI der ICD-10-GM 2024, Z22.- Keimträger von Infektionskrankheiten inkl. Verdachtsfälle in Verbindung mit U80.-! – U85! zu kodieren.

Bei asymptomatischen Keimträgern mit Erregernachweis ohne entsprechende Therapie, (z.B. Antibiotika) werden Kodes der Kategorie «Bakterien, Viren und sonstige Infektionserreger als Ursache von Krankheiten, die in anderen Kapiteln klassifiziert sind (B95-B98)» nicht zusätzlich erfasst.

Bis zum Zeitpunkt, an dem drei hintereinander negative Abstrich-Tests pro Lokalisation vorliegen, gilt der Patient weiterhin als MRE-positiv.



SchlagwortOsteoporotische Frakturen Wirbelsäule, Lokalisation
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDM80.- / M49.5-*
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Soll bei einer osteoporotischen Sinterungsfraktur der Wirbelsäule zusätzlich ein Kode für die nähere Bezeichnung der Lokalisation, M49.5-* Wirbelkörperkompression bei anderenorts klassifizierten Krankheiten abgebildet werden?

Erläuterung:
Die Kodierung mit M80.x8 Osteoporose mit pathologischer Fraktur: Sonstige Lokalisationen erlaubt nur eine sehr grobe Angabe der Frakturlokalisation, insbesondere bei Wirbelkörperfrakturen. Die Kategorie „Sonstige“ umfasst mehrere anatomische Regionen wie Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel und Wirbelsäule, ohne eine präzise Differenzierung innerhalb dieser Strukturen.

Die zusätzliche Kodierung mit M49.5* Wirbelkörperkompression bei anderenorts klassifizierten Krankheiten ermöglicht eine spezifischere Darstellung der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte.

Kodierempfehlung:
Eine osteoporotische Sinterungsfraktur der Wirbelsäule wird mit M80.x8 Osteoporose mit pathologischer Fraktur: Sonstige Lokalisationen [Hals, Kopf, Rippen, Rumpf, Schädel, Wirbelsäule] kodiert.
Zusätzlich soll ein Kode der ICD-10-GM 2024 Kodegruppe M49.5-* Wirbelkörperkompression bei anderenorts klassifizierten Krankheiten für eine eindeutige Angabe der Lokalisation erfasst werden.



SchlagwortBakterielle Superinfektion / virale Pneumonie
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDJ15.8 / J15.9
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Wie wird eine bakterielle Pneumonie im Rahmen einer Superinfektion bei viraler Pneumonie (z.B. Bakterielle COVID-Pneumonie) ohne Erregernachweis abgebildet?

Erläuterung:
Die Resteklasse «Nicht näher bezeichnet» ist dann zu verwenden, wenn eine Krankheit nur mit ihrem Oberbegriff wie z.B. Katarakt, beschrieben ist und/oder eine weitere Differenzierung nach den Klassifikationskriterien der ICD-10-GM 2024 an entsprechender Stelle nicht möglich ist.
In der ICD-10-GM 2024 systematischer Index steht: „Sonstige …“ oder „Sonstige näher bezeichnete …“ sollen nur dann verwendet werden, wenn eine spezifische Diagnose dokumentiert ist, aber keiner der spezifischen Kodes der übergeordneten Kategorie passt.

Die Klassifikation der Kodegruppe J15.- in der systematischen ICD-10-GM 2024 erfolgt anhand des jeweiligen Erregers.
J15.8 setzt einen Erregernachweis voraus und dient der Verschlüsselung eines Erregers, der nicht mit den Kodes J15.0 – J15.7 spezifisch abgebildet werden kann.

Kodierempfehlung:
Der alphabetische Index verweist bei bakterieller Pneumonie ohne nähere Angabe auf den Kode J15.9 Bakterielle Pneumonie, nicht näher bezeichnet. J15.8 Sonstige bakterielle Pneumonie kommt nur zur Anwendung, wenn eine Bakteriologie vorhanden ist, deren Ergebnis einen anderen als die unter J15- spezifisch genannten Keim ergibt.
Ohne bakteriologischen Nachweis ist J15.9 Bakterielle Pneumonie, nicht näher bezeichnet zu erfassen.

Die Tatsache, dass es sich um einen Infekt bakteriellen Ursprungs handelt, berechtigt nicht automatisch zur Kodierung von J15.8 Sonstige bakterielle Pneumonie.



SchlagwortTachyarrhythmie / Tachykardie / Vorhofflimmern / Vorhofflattern
Erstellt01.01.2026 - Neu
Aktualisiert
ICDI48.- / I47.- / I49.-
CHOP
Kodierregel

Fragestellung:
Kann eine Tachyarrhythmie / Tachykardie bei vorbestehendem Vorhofflimmern / Vorhofflattern und zusätzlichem Aufwand (z.B. frequenzregulierende Therapie) dazu kodiert werden?

Erläuterung:
Das tachykarde Vorhofflimmern (VHFL) ist die häufigste Form der tachykarden Herzrhythmusstörungen. Ursächlich ist eine gestörte Vorhoferregung durch Reentry-Mechanismen.

Kodierempfehlung:
In der ICD-10-GM 2024 wird bei Vorhofflimmern (an der 4. Stelle) differenziert zwischen paroxysmal, persistierend und permanent und bei Vorhofflattern zwischen typisch und atypisch.

Der Kode I48.0 Vorhofflimmern, paroxysmal beinhaltet normofrequente, tachykarde und/oder bradykarde Phasen.

Die Tachyarrhythmie / Tachykardie ist bei Vorhofflimmern nicht zusätzlich zu kodieren.



SchlagwortHydronephrose / Infektion Niere / Pyonephrose / Harnwegsinfektion
Erstellt01.01.2026 / Basis RS 2025/2: 0785
Aktualisiert
ICDN13.6.- / N13.21 / N39.0
CHOP
Kodierregel
Problem/Erläuterung:
Die ICD-10-GM 2024 Kodes der 4-stelligen Subkategorie N13.6- «Pyonephrose» werden nur bei einer dokumentierten Infektion der Niere verschlüsselt.
Dies betrifft auch den endständigen Kode N13.68 Sonstige und nicht näher bezeichnete Pyonephrose. Eine Hydronephrose durch Ureterstein mit Harnwegsinfektion nicht näher bezeichneter Lokalisation wird mit N13.21 Hydronephrose bei Obstruktion durch Ureterstein und N39.0 Harnwegsinfektion, Lokalisation nicht näher bezeichnet verschlüsselt.